Wertschöpfung

Schöne Zahlen – und wie sie zustandekommen

Wohin fließen eigentlich unsere Ausgaben und wer profitiert von ihnen? Diese (und weitere) Fragen hat das Pestel Institut aus Hannover uns im Rahmen einer Wertschöpfungsstudie beantwortet. Wir sind stolz auf die Ergebnisse der Studie – denn sie zeigen, dass wir jede Menge für Leipzig leisten – weit über unsere Rolle als Wohnraumversorger hinaus. Die Zahlen im Überblick:

 

 

Unsere Ausgaben lösten 2015 einen wirtschaftlichen Impuls in Höhe von 62,5 Millionen Euro aus. Dieser Impuls schlüsselt sich auf in Ausgaben für Güter und Dienstleistungen (38,9 Millionen Euro) und verausgabte Wertschöpfung (diese umfassen vor allem Ausgaben für Personal sowie Steuern und Sozialabgaben – in Höhe von 23,7 Millionen Euro).

 

 

Von jedem Euro, den wir ausgeben, bleiben 70 Cent in der Region Leipzig (Stadtkreis Leipzig, Landkreis Leipzig, Kreis Nordsachsen, Saalkreis und Stadtkreis Halle). Betrachtet man allein die Ausgaben für Güter und Dienstleistungen, bleiben 85 Prozent in der Region.

 

 

Die Kontakt beschäftigt 189 Mitarbeiter* direkt. Indirekt sichern wir jedoch noch einmal deutlich mehr Arbeitsplätze – nämlich 514 in der Region, allein 297 in Leipzig. Das sind Stellen, die beispielsweise durch unsere Ausgaben bei Partnern und Lieferanten entstehen oder dank unserer Steuern und Abgaben im öffentlichen Dienst.

Was ist die Wertschöpfungsstudie?

Das Pestel Institut untersuchte alle unsere Ausgaben im Geschäftsjahr 2015. Es prüfte beispielsweise, wohin Aufträge vergeben wurden, wo die Mitarbeiter wohnen und von welchen Branchen Waren und Dienstleistungen bezogen wurden. Die Ergebnisse wurden mit Daten des Statistischen Bundesamts zu den Lieferverflechtungen für 86 Produktionsbereiche und der entstehenden Wertschöpfung in einer Input-Output-Analyse kombiniert. Diese Methodik hat sich vielfach bewährt, um die von einem Unternehmen ausgelöste Wertschöpfung und die Arbeitsmarkteffekte für eine Region zu berechnen.